Homeoffice von heute auf Morgen? Nicht für jeden einfach so machbar. Hier haben wir die besten Tipps gesammelt, worauf man im Homeoffice achten sollte.

Routine erhalten

Ganz wichtig: Nur weil du jetzt zu Hause arbeitest, heisst es nicht, ausschlafen. Stelle am Vorabend den Wecker wie immer. Stehe am Morgen auf, mach dir Frühstück/Kaffee was auch immer, dusche, zieh dich an. Ja! Kleidung. Wenn du nie Homeoffice gemacht hats vorher, zieh dich an wie immer, damit du dich selbst in den Arbeitsmodus versetzt.

Das Gleiche gilt, wenn ihr Kinder zu Hause habt. Auch da – nix mit ausschlafen und den ganzen Tag spielen.

Mach dir einen Plan

Wenn du Mühe hast mit Homeoffice oder dich für die Arbeit zu motivieren, mach dir einen Tagesplan. Auch für die Kinder klappt das gut. Darauf gehört:

  • Aufstehen
  • Frühstück
  • Sonstige Morgenroutinen wie bspw. Sport, meditieren, dehnen usw.
  • Arbeitszeiten / Schulzeiten
  • Kaffee- oder Znünipausen
  • Mittagspause
  • Meetings/Telefonkonferenzen
  • Abendessen
  • Freizeit (ab wann arbeitest du nicht mehr — Abgrenzung!)

Für die Arbeitsplanung im Detail helfen Trello oder ein Kanban Board. Für die Tagesplanung, kann es auch eine Wandtafel oder ein Blatt an einer Pinnwand sein. Das Gute: Ihr könnt die Kinder miteinbeziehen. Gerade bei einer Tafel, wo alle Aufgaben aufgezeichnet sind oder Post-ITs kleben, können die Kinder selbst Arbeiten abhaken oder die Zettel abnehmen.

Wenn du Mühe hast, deine Arbeit zu strukturieren oder du abgelenkt bist, kann allenfalls die Pomodoro-Methode helfen (analog oder mit einer App).

Wichtig: Steck dir nicht zu hohe Ziele. Statt ein Tagesziel zu machen, welches du nicht erreichen kannst (weil die Kinder evtl. mal mehr oder mal weniger stören, weil der Hund raus will usw.), definiere ein Wochenziel, das dir wichtig ist.

Arbeitsplatz einrichten

Richte dir einen ruhigen Arbeitsplatz ein, wo du nicht gestört wirst. Vielleicht ist die im Esszimmer, weil es nirgendwo sonst Platz hat. Mach das gleiche für deine Kinder, wenn sie dir um die Ohren sausen: Auch sie sollen einen Schulbereich haben, einen Znünibereich usw.

Lege alles beiseite, was nicht zur Arbeit gehört und minimiere auch visuelle Ablenkungen. Wenn du an deinem privaten Computer arbeitest lohnt es sich evtl. auch, einen separaten Account einzurichten für die Arbeit, damit du nicht in deinen anderen Programmen und Webseiten herumstöberst. Sind diese Dinge nicht eingerichtet oder gespeichert, neigt man weniger dazu, sich damit abzulenken.

Am Abend wird der Arbeitsplatz dann auch wieder gut aufgeräumt für den nächsten Tag.

Gönn dir Pausen

Im Homeoffice kann man, gerade zu Beginn, nicht die gleiche Produktivität erwarten. Pausen zu machen ist in Ordnung. Mach ab und zu das Fenster auf oder geh an die Frische Luft (Balkon/Garten). Steh alle 45-60min. mal auf und bewege dich ein bisschen! Wenn der Arbeitsweg wegfällt, fällt auch ein Teil deiner Aktivität weg. Die SUVA hat ein apar Übungen zur Auflockerung bereit: https://www.suva.ch/de-CH/material/Dokumentationen/fit-programm-fuer-vielsitzer

Suche den Austausch

Deine Arbeitskollegen sind vermutlich auch alle zu Hause. VErmutlich seid ihr im Austausch und macht Telefon-Meetings – super! Aber wie wärs, mit einer gemeinsamen Kaffeepause via Facetime oder Skype?

Und ganz wichtig: Rede darüber, wenn dich etwas stresst oder belastet.